Auszug aus dem Schulprogramm Drucken

So arbeiten wir in der Schulanfangsphase (Klasse 1 und 2)

In der Schulanfangsphase arbeiten wir jahrgangsübergreifend in zweijähriger Altersmischung.

Zurzeit gibt es 6 Lerngruppen, die von 6 Lehrerinnen und 6 Erzieherinnen beim Lernen unterstützt werden.

Der Unterricht sowie die Freizeitphasen finden in der Zeit von 8.00 – 13.30 Uhr statt, der so genannten Rhythmisierungsphase.

Im Rahmen der offenen Ganztagsschule werden vor und nach diesem Zeitraum (von 6.00 – 7.00 Uhr sowie von 13.30 – 18.00 Uhr)die entsprechenden Betreuungsmodule angeboten.

Der Tagesablauf beginnt um 7.30 im Klassenraum. Durch den offen organisierten Anfang haben die Kinder die Möglichkeit, von den im Raum befindlichen Lernmedien Gebrauch zu machen, sei es Lernspiele gemeinsam zu spielen, Bücher anzuschauen, etwas zu malen oder noch Unerledigtes vom Vortag abzuarbeiten.

Folgende Rituale sollen die Kinder am Tagesbeginn immer mehr  verinnerlichen:

  • Wir verabschieden uns von den Eltern im Foyer
  • Wir ziehen uns allein aus und wechseln die Schuhe
  • Wir gehen zu unserem Platz und packen unsere Sachen allein aus

Auch der Unterricht ist geprägt von immer wiederkehrenden Sequenzen.

Bei der Begrüßung werden Wochentage, Datum etc. besprochen

Im Morgenkreis erzählen die Kinder von ihren Erlebnissen und lernen so das freie Sprechen.

Die Lehrerin kann in den meisten Stunden in Abhängigkeit von der Konzentrationsfähigkeit der Kinder festlegen, wann es Zeit ist, das Frühstück einzunehmen bzw. eine Bewegungsphase einzubauen.

Verbindlich sind die beiden Hofpausen um 10.25 Uhr sowie um 12.15 Uhr.

Das Mittagessen nehmen die Kinder der Schulanfangsphase gemeinsam mit der Erzieherin bzw. der Lehrerin ein.

Am Ende der Woche findet eine Wochenauswertung statt. Gemeinsam mit den Kindern wird besprochen, was schon gut klappt, aber auch, in welchen Bereichen  noch Anstrengungen notwendig sind.

 

Unterrichtsformen

  • Offener Unterricht
  • Freiarbeit
  • Frontalunterricht (Clubstunden, d. h. täglich eine Unterrichtsstd. altershomogen in den Lerngruppen 1/2b u. 1/2c, sowie 1/2d u.1/2e)
  • Projektunterricht
  • Partnerarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • Wochenplanarbeit (Beginn im 2. Halbjahr der 2. Klasse in 1/2a u. 1/2f)

 

Höhepunkte und Projekte

  • Verkehrsprojekt
  • Herbstprojekt
  • Weihnachtsprojekt
  • Osterprojekt
  • Projekt „Tu was“
  • Verschiedene Klassenprojekte auf Teambasis
  • Vorlesen für die zukünftigen Lernanfänger in unserer Bibliothek
  • Wir zeigen, was wir gelernt haben – die neuen Lernanfänger kommen zu Besuch
  • Talentefest im OGB
  • Indianerfest im OGB
  • Kinderfest zu Abschluss des Schuljahres
  • Schwimmprojekt für Kinder des OGB (kostenpflichtig)

 

Hausaufgaben

Hausaufgaben gehören zum Schulalltag und werden je nach inhaltlichem Unterrichtsbezug erteilt.

Mit Beginn des Leselernprozesses ist das Lesen zu Hause eine tägliche selbstverständliche Aufgabe sowohl in der Fibel, in Kinderbüchern als auch beim gemeinsamen Einkaufen, denn Leseanlässe gibt es immer und überall.

Seit mehreren Jahren unterstützen „Leseomas“ ehrenamtlich den Leselernprozess an unserer Schule. In ein bis zwei Stunden in der Woche üben sie ganz individuell mit einzelnen Kindern das Lesen.

Unsere Kinder empfinden diese Form des Unterrichts als sehr angenehm.

 

Förderprinzipien

Ziel ist es, alle Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten zu fördern.

Um frühzeitig Lernschwierigkeiten zu begegnen, gibt es in jeder Klasse eine Stunde in der Woche, in der eine Sonderpädagogin die Kinder beim Lernen beobachtet und gegebenenfalls in Absprache mit der Lehrerin weitere Schritte einleitet.

Mittels entsprechender diagnostischer Verfahren wird außerdem ermittelt,  welche Kinder besondere Förderung in Mathematik bzw.

Deutsch benötigen.

Diese findet dann in Kleingruppen parallel sowie zusätzlich zum Unterricht statt.

Kindern mit besonderen Fähigkeiten bzw. Schnelllernern wird die Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren Klassenstufe ermöglicht.

Das trifft auch auf einzelne Teilbereiche zu.

 

Bewertung

In der Schulanfangsphase werden keine Noten erteilt. Die  Kinder erhalten jeweils zum Schuljahresende ein Zeugnis.

Zum Halbjahr erhalten alle Kinder ein Minizeugnis, in dem die Lernfortschritte dokumentiert sind.

Im täglichen Unterrichtsprozess  werden die Leistungen der Kinder durch Rückmeldungen in kindgerechter Form gewürdigt,  und den Kindern wird aufgezeigt, wo noch Nachholebedarf besteht.

Die Eltern erhalten entsprechende Informationen in Elterngesprächen und  Elternversammlungen.

 

Arbeitsgemeinschaften

Mit Beginn des Schuljahres bieten wir auch für die Kinder der Schulanfangsphase Arbeitsgemeinschaften an. Die Kinder erhalten so die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So arbeiten wir in den Klassenstufen 3 – 6

 

1. Unterricht in Jahrgangsklassen

In den Jahrgangsstufen 3 – 6 unterrichten wir die Schüler in altershomogenen Klassen.

Auf Beschluss der Schulkonferenz wurden die Wochenstunden in den  Fächern Erdkunde sowie Geschichte/Sozialkunde um eine halbe Stunde erhöht, so dass diese Fächer über das ganze Schuljahr unterrichtet werden können.

Die Arbeitsgemeinschaften in den Klassenstufenstufen 3- 6 werden auch jahrgangsübergreifend organisiert. Sie dienen dazu, den Schülern halbjährlich wechselnde Angebote zu machen, die ihre Interessenfindung befördern.

Entsprechend der jeweiligen Schuljahresplanung finden außerdem temporär klassenübergreifende sowie jahrgangsübergreifende Projekte statt.  So führten wir im vergangenen Schuljahr ein Projekt zum Thema Papier durch.  Die Schüler der Jahrgangsstufen 3 – 6 lernten, wie man Papier herstellt und wie man sparsam damit umgeht.

 

2. Unterrichtsinhalte

Grundlage des Unterrichts in den Jahrgangsstufen 3 -6 sind die geltenden Berliner Rahmenpläne und Lernziele.

Die Lehrer arbeiten unter Berücksichtigung der pädagogischen Standards, des schulinternen Curriculums und setzen die je nach Lernsituation erforderlichen Unterrichtsmethoden ein.

Die Lehrer der jeweiligen Jahrgangsstufen planen den Unterricht in kollegialer Art und Weise, indem sie Möglichkeiten für die Vergleichbarkeit der erreichten Lernziele verabreden. Das betrifft insbesondere die vorgeschriebenen Klassenarbeiten sowie die im schulinternen Curriculum festgelegten Kontrollen und Präsentationen.

In Absprache mit den Eltern werden an unserer Schule ab Jahrgangsstufe 3 Notenzeugnisse erteilt.

 

3. Prinzipien der Unterrichtsgestaltung

Unabhängig von unterschiedlichen didaktisch – methodischen Entscheidungen gibt es grundlegende Vereinbarungen zur Unterrichtsgestaltung:

Der Unterricht soll so gestaltet sein, dass er die Schüler in folgenden Bereichen fördert:

  • Selbständigkeit und individuelles Lernen
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Kooperations- und Teamfähigkeit

 

4. Lernformen

Aufgabe der Lehrer ist es, den oben genannten Zielstellungen mittels entsprechenden Lernformen gerecht zu werden. Dies soll in gemeinsamer Absprache erfolgen, so dass eine Mischung der verschiedenen Lernformen erfolgt. Folgende Grundsätze sind dabei zu beachten:

  • nachvollziehbare strukturierte Organisation des Lernens
  • gemeinsame und individuelle Lernphasen
  • handlungsorientierter Unterricht

4.1. Fachunterricht

Der Fachunterricht umfasst den größten Teil der Unterrichtszeit und ist so organisiert, dass die jeweiligen Themen unter Anleitung des Lehrers eingeführt werden und anschließend die Lerninhalte gefestigt und vertieft werden.

Entsprechend dem schulinternen Curriculum werden im Fachunterricht verschiedene Präsentationstechniken vermittelt.

Diese wenden die Schüler an, um Gelerntes zu präsentieren und ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Da diese Fähigkeiten besonders in den Fächern Erdkunde sowie Geschichte/Sozialkunde benötigt werden, haben wir in diesen Bereichen im Rahmen der schulinternen Profilbildung die Wochenstunden von 1,5 auf 2 erhöht.

 

4.2. Projektorientierter Unterricht

Im Projektunterricht können sich die Schüler intensiv über einen längeren Zeitraum mit einem Thema beschäftigen.

Neben der Arbeit am Projekt „Tu was“ findet Projektunterricht auch an außerschulischen Lernorten statt und ist oft fächerübergreifend organisiert.

Möglichkeiten für außerschulische Projekte sind:

  • Exkursionen zum Freilandlabor Kaniswall
  • Besuche von Museen, Theatern, Konzerten, Ausstellungen
  • Exkursionen zum FEZ
  • Exkursionen zum Tierpark (Projekt Kunstherbst)
  • Stadtrundgänge zu den Sehenswürdigkeiten Berlins

4.3. Förderunterricht in Kleingruppen

Im Rahmen des Konzepts für die Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben (LRS) werden einzelne Schüler parallel zum Deutsch-unterricht in sogenannten temporären Lerngruppen ( 3-4 Schüler ) gefördert.

Im Vordergrund steht die Vermittlung und Festigung von Rechtschreibstrategien.

 

4.4. Hausaufgaben

Hausaufgaben stehen in einem sinnvollen Zusammenhang zum Unterricht und dienen der Übung und Festigung des Erlernten sowie  der Vorbereitung auf den Unterricht. Sie dienen der Entwicklung der Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit.

 

5. Kooperation mit den Eltern

Um die Entwicklung der Schüler möglichst positiv voranzubringen, sind wir an einem regen Austausch mit den Eltern interessiert.

Dazu bieten sich folgende Möglichkeiten an:

  • Elternabende
  • Lehrersprechtage
  • Eltern-Lehrer-Gespräche
  • Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche

Eltern können die Bildungs-und Erziehungsarbeit außerdem in vielen Bereichen der Schule unterstützen.

 

Projekte im Schuljahr 2013/14 in den Klassenstufen 3 - 6

Schulprojekte 2013/14 über alle Klassenstufen

Kunstherbst

Weihnachtskonzert

Vorlesewettbewerb

Frühlingskonzert

Brückenprojekt

Zirkusprojekt

Optikprojekt

 

Elektrotechnik

 

Fische präparieren

 

Nawitreffen

 

Mint-Wettbewerb

 

Soma-Würfel

 

Herbst- und Apfelprojekt

 

Frühlings- und Osterprojekt

 

Zu Fuß zur Schule

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Januar 2014 um 12:06 Uhr
 
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