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Wie aus einem Zufall ein Graffiti - Projekt wurde       19.05.16

Interview mit Frau Jahn, unserer Kunstlehrerin

Frau Jahn, wie kamen Sie auf die Idee f├╝r dieses Kunstprojekt?

Mich st├Ârten die h├Ąsslichen Flecken an der Fassade unserer Turnhalle schon lange.

Und wie lernten Sie die Grafik-Dessinger der Firma ÔÇ×0815 industriesÔÇť kennen?

Ja, das war ein gro├čer Zufall. Beim Shoppen in Mahlsdorf-S├╝d beobachtete ich einen jungen Mann beim Bespr├╝hen einer Wand. Es stellte sich sp├Ąter heraus, dass es die Wand eines Jugendklubs war und er nat├╝rlich im Auftrag handelte. Schnell waren die ersten Kontakte gekn├╝pft.

Ist ja spannend! Wie ging es weiter?

Telefonate mit der Firma. Das ging relativ schnell.

Aber?

Wir brauchten Geld! So starteten wir zu unserem Sportfest einen Sponsorenlauf. Sportlehrer, F├Ârderverein, Eltern und nat├╝rlich unsere Sch├╝ler, die um jeden Kilometer und jeden Euro k├Ąmpften. Herr Jan Heinrich koordinierte alles.

Das ist ja clever! Und wie viel Geld kam zusammen?

Eine Menge! Es reichte, um die Firma zu engagieren.

Das Geld war also zusammen. Nun konnte es endlich mit der Malerei losgehen!?

Nein, leider noch nicht. Die Vorbereitungen daf├╝r dauerten ungef├Ąhr zwei Jahre. Der Gesch├Ąftsf├╝hrer Herr Jan Schmidt kam mehrmals in die Schule und ├╝berarbeitete mit allen Sch├╝lern unserer 5. und 6. Klassen die Entw├╝rfe , die vorher im Kunstunterricht gezeichnet wurden, traf mit einer Graffiti-Kommission die ,endg├╝ltige Puzzle-Auswahl und Farbgestaltung. Die Idee mit den Puzzleteilen hatten wir von Anfang an. Mit Sch├╝lern habe ich -wie du ja selbst wei├čt-f├╝r jedes Fach Motive, Zeichen und Symbole ├╝berlegt und entwickelt. Nat├╝rlich wurde auch unser Standort K├Âpenick einbezogen. ┬áSo entwarf Isabelle aus der 6b den Picasso-Teller, Charlize die ├äpfel im Baum, der vorher so kahl aussah.

Heute, am 19. Mai, war es nun endlich soweit! Wir durften die Wand-Puzzle sprayen. Der Wettergott war uns zum Gl├╝ck auch gn├Ądig!

Allerdings mussten wir zuerst┬á Belehrungen ├╝ber uns ergehen lassen, denn der Umgang mit den Dosen ist nicht ganz ungef├Ąhrlich. Deshalb auch die Schutzbekleidung. Wir f├╝hlten uns wie die Teletabbies! Leider verging die Zeit viel zu schnell, wie immer, wenn etwas Spa├č macht!

Ja Kinder, ehrlich, ich war ziemlich aufgeregt, ob auch alles klappt. Aber schon jetzt wird deutlich, dass sich der gro├če Aufwand gelohnt hat! Ich m├Âchte mich an dieser Stelle, sicher auch in euerm Namen, sehr herzlich bedanken, bes. bei Herrn Schmidt und seiner Firma!

Vielen Dank auch Ihnen Frau Jahn!

Dieses Interview f├╝hrten Charlize aus der 6b und Frau Wolle

 

 

Jackson Pollock bekommt einen Auftrag ÔÇô das gr├Â├čte Gem├Ąlde der damaligen Zeit

 

Gestern, am 16. M├Ąrz 2016, besuchten wir die Kunstgalerie der Deutschen Bank Unter den Linden.

Diesmal ging es um den amerikanischen K├╝nstler Jackson Pollock.

Dort schauten wir uns sein gr├Â├čtes Bild an. (Nina)

Der K├╝nstler ist nur 44 Jahre alt geworden. Er lebte in England. Bei einem Autounfall verungl├╝ckte er t├Âdlich. Er war betrunken.

Sein gr├Â├čtes Bild ist 2,50 m hoch und 6m lang. Das sahen wir uns ganz genau an. (Enrico)

Sein Stil hat mir sehr gefallen. (Helene)

Er hatte es f├╝r eine Kundin gemalt. Es war spannend, es anzugucken, weil man sehr viel entdecken konnte, z.B. Buchstaben, viele Tiere oder Strichm├Ąnnchen. Gefallen haben mir auch die Bewegungen im Bild. (Isabelle)

Er hat das Bild mit sehr viel Bewegung gemalt (Hong Nhi) ÔÇô bei Musik.

Verr├╝ckte Sachen kamen dabei raus. (Maysaa)

J. P. hat faszinierende Bilder gezeichnet, mit Farbe gespritzt oder einfach nur getupft.

Wir konnten sogar selbst etwas zeichnen. (Jonas)

Silke, unsere Kunstexpertin, war  witzig, temperamentvoll und ist die ganze Zeit herum  gehopst.

Sie hat das Gem├Ąlde super erkl├Ąrt und war von unseren Bildern total begeistert. (Tabea)

Mir hat es nicht so gefallen, weil ich nicht so der Kunstfan bin, aber das selber malen war cool. (Dain)

Microsofts Idee, ein Bild im Pollock-Stil auf einem Tablett zu kreieren, gefiel uns allen, denn das machte nicht nur Spa├č, sondern jeder bekam f├╝r sein Bild bzw. f├╝r dessen Kopie im Microsoft - Cafe gegen├╝ber einen gro├čen, besonders leckeren Muffin, den wir dann bei strahlender Sonne genossen.

Danke an alle Initiatoren!

Und einen besonderen Dank an Frau Jahn, die extra zur Schule kam, um uns zu begleiten, Sie hat dieses Kunstprojekt, schon wie im letzten Jahr, wieder f├╝r uns organisiert. (Frau Wolle)

 

 

 



Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 16:55 Uhr